Das Auto stand über Jahre an einem feuchten Ort. Dem entsprechend war auch der Zustand der Karosserie. Nach dem Abbau der Stosstangen, Türen, Scheiben, Kotflügel, Motorhaube und Heckdeckel mussten als erstes dicke
Schichten alter Farbe und Grundierung abgetragen werden, bevor das effektive Ausmass ersichtlich wurde. Erst danach 
konnte mit der Beseitigung des Rostes begonnen werden. Die Seitenwand links war noch zu retten, Rechts musste jedoch das ganze Teil getauscht werden.
Die Kotflügel-aufnahmen sahen verhältnismässig gut aus. Bei anderen Quattros waren die bereits weg gefault.
Die Front bekam wohl irgend wann im Leben des Quattros einmal einen Schubs und daneben die typische Stelle am Innenkotflügel wo  90% der Quattros faul sind.
Auch der Batteriekasten ist eine bekannte Schwachstelle und musste neu gebaut werden.
Eine weitere bekannte Schwachstelle durch unsachgemässes Aufbocken sind die Wagenheber-aufnahmen.
Sogar das Bodenblech zum Schweller wurde vom Rost nicht verschont.
Die ebenso bekannten Roststellen sind die Dachstreben, die gerne unter-rosten. Hier mussten gleich alle erneuert werden um den Rost darunter vollständig zu entfernen.
Bei so viel Feuchtigkeit werden meist die unteren Türfälze in Mitleidenschaft gezogen. Der Falz wurde aufgemacht, entrostet, wieder neu verschweisst und versiegelt.
Nach vielen Stunden Arbeit war der Uri bereit zum Grundieren und er bekam seine Kotflügel und Türen wieder angebaut. Danach konnte er Lackiert werden.
Ausführung der  Karosseriearbeiten in Zusammenarbeit mit: Carrosserie-Spritzwerk Franz Stüssi, Kaltbrunn